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Wer sich bis zur südlichsten Spitze Teneriffas vorwagt, wird sich in dem ehemaligen Fischerdorf Las Galletas wieder finden, in dem damals ausschließlich Fischerei als Form des Wirtschaftens betrieben wurde.
Der Name entstammt einer interessanten Begebenheit aus dem 19. Jahrhundert: Ein Händler durchkreuzte die küstennahen Gewässer vor der Insel und hatte auf seinem Schiff eine beträchtliche Menge an feinem Gebäck geladen. Als er Schiffbruch erlitt, wurden, sehr zur Freude der einheimischen Dorfbewohner, große Teile seiner köstlichen Fracht an Land geschwemmt. Die lokal ansässigen Inselbewohner beschlossen daraufhin, den Küstenabschnitt „Las Galletas“, „Die Kekse“, zu nennen.
Nein, sowohl die nach dem Fang nicht mehr ganz so lebendigen Meeresbewohner, als auch interessierte Besucher aus fernen Ländern, trifft man hier in großer Menge an. Denn auch heute noch spielt Fischfang in Las Galletas eine nicht zu vernachlässigende Rolle.
Vielerorts haben die Händler Verkaufsstände aufgebaut und bieten ihre gerade gefangene Ware feil.
Neben seinem Jacht- und Fischereihafen hat das mehr oder weniger große Dorf noch einige weitere Highlights zu bieten.
Wer es liebt im Sonnenschein am Wasser zu flanieren, kommt an der Uferpromenande voll auf seine Kosten.
Badeurlauber werden ebenfalls ihren Spaß haben: Las Galletas ist für seinen ruhigen Seegang und äußerst reines, klares Wasser bekannt.
Wendet man sich von Las Galletas aus nach Osten, wird man bald auf Ten-Bel, „Tenerifa Belgica“, stoßen. Der Name bezeichnet eine Ansammlung bizarrer Betonwürfel von zweifelhafter Ästhetik.
Die Feriensiedlung Costa del Silencio, ein Einkaufszentrum umgeben von Bungalowanlagen, befindet sich gleich in der Nähe.
Alternative Bademöglichkeiten bieten die nicht weit entfernten Strände „Playa de la Tejita“ sowie „Playa del Medano“.
Hat man schließlich genug von der eher ruhigen Atmosphäre in dieser Region, bleibt einem immer noch, in die großen, gerade einmal 15 Kilometer entfernten Ferienorte zurückzukehren.