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Der Norden der Insel unterscheidet sich sehr stark vom Süden, es ist dort wesentlich grüner, was daher kommt, dass dort eine viel höhere Regenwahrscheinlichkeit gegenüber dem Süden herrscht. Dadurch gibt es auch oft Nebel, was bei dem schweren Unglück von 1977 auch eine große Rolle spielte. Der Flughafen im Norden war für den internationalen Luftverkehr für viele Jahre geschlossen. Im Laufe der Jahre kam es aber im Süden zu Kapazitätsengpässen, man entschloss sich daher dazu zwei Flughäfen anzubieten und der Airport im Norden wurde nach einer Modernisierung und mit modernster Sicherheitstechnik wieder für den internationalen Luftverkehr freigegeben. Seit der Wiedereröffnung sind auch keine Flugzeugunglücke mehr vorgekommen, der Flughafen kann nun als sicher gelten.
Der Airport ist nur etwa zehn Kilometer von der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife entfernt. Er ist nochmals kleiner als sein Pendant im Süden, was aber offensichtlich für die geringe Anzahl der Passagiere ausreicht, nur 30 Prozent der Teneriffa-Reisenden landen im Norden, dies sind dann meistens Touristen, die in der Regel auch in der nördlichen Region ihr Urlausziel haben, er wird aber auch gerne von Billigfluglinien genutzt, die ja oft auf weniger frequentierte Flughäfen ausweichen. Andererseits landen dort nun fast alle Frachtmaschinen.
Vom Norden sind es aber auch nur etwa. siebzig Kilometer zu den Reisezielen im Süden, diese Strecke kann zudem auf gut ausgebauten Autobahnen zurückgelegt werden. Man muss also keine besonders langen Fahrzeiten befürchten, wenn man im Norden landet aber im Süden seinen Urlaubsort hat.