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Neben zwei größeren Städten gibt es kleine Dörfer und Fischerorte und
ansonsten ist die Landschaft geprägt von Feldern, die durch Steinmauern
begrenzt werden und weißen Bauernhöfen. Wälder mit Steineichen und
Kiefern wechseln sich ab mit dem typischen Mittelmeerbusch mit wilden
Oliven.
Es gibt noch viele unbebaute Strände und in einem Großteil der
Landschaft herrscht der ursprüngliche Charakter vor. Da 43 % der Insel
von der Unesco zum Bioshären-Reservat ernannt wurden, wird sich daran
auch nicht viel ändern.
Der Norden ist touristisch noch nicht so sehr erschlossen, aber auch
hier finden Sie Sehenswertes.
Cala Morell ist eine kleine Siedlung mit urigen Straßenlaternen, die an
Eulen erinnern. Besuchen Sie die in Felsen eingebettete Bucht, hier
finden Sie Reste von Höhlen aus der Bronzezeit.
Der Ort Fornells hat eine geschützte Bucht, die ein Paradies für Segler
und Surfer ist. Oberhalb des Ortes finden Sie die Festung San Antoni mit
den Ruinen eines britischen Wehrturms.
Arenal d`en Castell bietet den schönsten Strand hier im Norden und in
der Feriensiedlung Son Parc liegt der einzige Golfplatz Menorcas.
Im Süden treffen Sie auf Hügelland mit einigen tiefen Schluchten. Die
Strände sind meist flachabfallend mit schönem, hellem Sand. Die Strände
hier sind die schönsten Menorcas und hier treffen Sie auch auf die
größten Hotels.
Im Südosten liegen die Orte S`Alger mit einem kleinen felsigen Strand,
aber guten Wassersport- und vor allem Tauchmöglichkeiten und Punta Prima
mit flach abfallendem Strand und einer hübschen Promenade.
In Sou Xoriguer bietet ein Wassersportzentrum die Möglichkeit zu Segeln,
zu Surfen, Wasserski oder Motorboot zu fahren. Auch gibt es hier eine
gute Tauchschule unter deutscher Leitung.
Die Bucht Cala Galdana, umgeben von einer hohen Steilküste, gilt als
eine der schönsten Buchten im westlichen Mittelmeer. Nach einem kleinen
Spaziergang erreichen Sie von hier aus die bekannte Schlucht Barranc
d`Algendar.
In Cala`n Porter in einer Steilküste befindet sich in einer Höhle eine
Diskothek, die immer gut besucht ist.
Die Hauptstadt Menorcas ist Mar, sie liegt auf einer Felsplatte. Es ist eine lebhafte Stadt mit Unterhaltungs- und Einkaufsmöglichkeiten. Erst seit der englischen Besatzung im Jahre 1722 ist Mar die Hauptstadt und sie steht auch heute noch unter englischem Einfluß. Sehenswert sind die alte Stadtmauer mit gotischen Festungstürmen und ein Stadttor aus der Zeit um 1500. In der Altstadt finden Sie mehrere hübsche Kirchen und kleine Museen. Vom Placa de Esplanada führt die Fußgängerzone bis zum Fisch- und Gemüsemarkt, der sich im Kreuzgang eines ehemaligen Klosters befindet. Von hier aus haben Sie eine schöne Aussicht auf den belebten Hafen mit Restaurants, Bars und Discotheken.
Ciutadella war zur Zeit der Karthager die Hauptstadt von Menorca. Sie ist heute Bischofssitz und zum historischen Monument erklärt worden. Die Stadt verbreitet eine typische spanische Atmosphäre und hier finden Sie viele Stadtpaläste und Kirchen. Im Hafen gibt es ganz typische Bars und Restaurants. Der Stadtrand ist mit Wohnhäusern bebaut aber der Stadtkern hat weiterhin mittelalterliches Flair. Die Hauptverkehrsstraße verbindet Maó im Osten und Ciutadella im Westen. Eine Fahrt hier entlang lohnt sich, so treffen Sie auf mehrere vorgeschichtliche Monumente und einige hübsche Orte. In Alaior steht ein Augustinerkloster aus dem Jahr 1623 und eine Pfarrkirche, die von 1684 bis 1690 erbaut wurde. Es Mercadel liegt im Zentrum der Insel und ist bekannt für die eng aneinander stehenden, weiß gekalten Häuser. Hier liegt der Ausgangspunkt für einen Aufstieg oder eine Auffahrt zum höchsten Berg Menorcas, dem Monte Toro. Hier geniessen Sie einen herrlichen Rundblick und können sich ein Augustinerkloster und eine restaurierte Renaissancekirche anschauen. Ferreries ist mit 123 Metern der höchstgelegene Ort auf Menorca. Samstags verkaufen die Bauern hier auf dem Markt einheimische Produkte, wie Gemüse, Obst, Käse und Honig.